Über mich


Die Entwicklung und Umsetzung szenischer Räume ist seit fast 20 Jahren meine Leidenschaft.

Dabei interessiert es mich vor allem, eine dichte Atmosphäre zu kreieren und ein räumliches Narrativ zu entwickeln, das zum jeweiligen Inhalt passt, im Theater ebenso wie in Ausstellungen.


Bühnenbild

Seit meinem Diplom an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg 2007 bin ich im deutschsprachigen Raum für Theater und Opern tätig, wie beispielsweise am Nationaltheater Mannheim, Theater Oberhausen, Deutschen Theater Berlin, Theater Aachen, Theater Basel, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, Maxim Gorki Theater Berlin, Theater Lübeck, Theater Heidelberg. Mich interessiert es, für die Inhalte von Theatertexten ästhetisch überhöhte, räumliche Setzungen zu entwickeln. Durch Reduktion entstehen klare Lebenswelten für die Spielenden. Die Recherche nach dem passenden Material ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Entwurfsprozesses auf dem Weg zum Raumkonzept. Ausgangspunkt ist immer der Inhalt.

Ausstellungsgestaltung

Seit 2011 arbeite ich als Ausstellungsgestalterin. In Büros wie NeoNext, kubix GmbH, neo.studio neumann schneider architekten, Schiel Projektgesellschaft und Iglhaut+vonGrote in Berlin war ich als Ausstellungsgestalterin, Projektleiterin und Teamleiterin tätig.

Die Ausstellungsgestaltung begeistert mich aufgrund der komplexen Möglichkeiten der Rezeption. Das Zusammenspiel unterschiedlichster narrativer Mittel, analog wie digital, bildet das szenografische Gesamtnarrativ. Die vielschichtige Vermittlung von Inhalten und die Frage, wie sich diese in den Raum, digitale und analoge Medien übersetzen lassen, treiben mich in meiner Arbeit an.

Neben der gestalterischen Arbeit behalte ich gerne den Gesamtüberblick über Projekte. Dabei bringe ich langjährige Erfahrung im Projektmanagement sowie in der Teamleitung mit.

Preise und Auszeichnungen

Seit mehr als 15 Jahren verbindet mich eine inhaltlich-künstlerische Zusammenarbeit mit der Regisseurin Cilli Drexel. Zahlreiche gemeinsame Arbeiten wurden ausgezeichnet und zu Festivals wie den Autorentheatertagen und den Mülheimer Theatertagen eingeladen.

Die gemeinsame Produktion „europa verteidigen“ von Konstantin Küspert am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg wurde bei den Mülheimer Theatertagen „Stücke 2017“ mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Die Landesausstellung „Hier stehe ich. Gewissen und Protest – 1521 bis 2021“ im Museum der Stadt Worms, bei der ich bei neo.studio neumann schneider architekten für das Projektmanagement und Storytelling verantwortlich war, wurde 2022 mit dem Red Dot: Winner ausgezeichnet.

Lehre

Seit 2018 lehre ich regelmäßig an unterschiedlichen Hochschulen und Universitäten im Kontext des szenischen Raums. Die künstlerische Begleitung der Studierenden und die Auseinandersetzung mit ihren Ideen sind mir ein wichtiges Anliegen in der Nachwuchsförderung.

Ich hatte Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin in den Studiengängen Bühnenbild und Theaterpädagogik und unterrichte regelmäßig an der Technischen Universität Berlin im Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum.

Weiterbildung

2018 war ich Mentee im Mentoringprogramm „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen Kulturrats. Die individuelle Begleitung und der Austausch mit anderen Kulturschaffenden waren für meine persönliche und berufliche Entwicklung besonders wertvoll.

Meine Arbeit erweitere ich kontinuierlich durch Weiterbildungen, unter anderem in den Bereichen Ausstellungsmedien, nachhaltige Materialkreisläufe in der Gestaltung und diskriminierungssensible Kommunikation.

Engagement

Ich bin Mitglied bei WAM - Women in Arts and Media e.V. ein interdisziplinäres, branchen- und spartenübergreifendes Netzwerk für Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien und war hier bereits als Mentorin tätig.